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Was ist ein erfinderisches Problem?
Ein „erfinderisches Problem“ ist ein Problem, das sich nicht durch bekannte Lösungen oder Routinemethoden lösen lässt – oft auch als „nicht typisches Problem“ bezeichnet. Es zeichnet sich durch widersprüchliche Anforderungen oder konkurrierende Ziele aus, die kreative und innovative Ansätze erfordern.
Das Konzept des „Mächtigen Denkens“ (Powerful Thinking), entwickelt von Nikolai Khomenko, ist ein strukturierter und zielorientierter Ansatz, der darauf abzielt, das menschliche Denken effektiver einzusetzen, um komplexe Probleme zu lösen und Innovationen voranzutreiben. Als Experte für die Theorie des erfinderischen Problemlösens (TRIZ) schuf Khomenko dieses Modell, um analytisches und kreatives Denken zu verbinden. Nikolai Khomenko war zudem Professor, Ausbilder und Mentor unseres Geschäftsführers und Firmengründers, was die enge Verbindung zwischen seiner Methode und unserem Unternehmen unterstreicht.
Ziel des Konzepts
Das Konzept des Mächtigen Denkens geht über das reine Lösen von Problemen hinaus. Es fordert dazu auf, festgefahrene Denkmuster zu durchbrechen und qualitativ hochwertige, nachhaltige Lösungen zu entwickeln. Diese Lösungen sind sowohl technisch als auch organisatorisch innovativ und haben das Potenzial, langfristig Wert zu schaffen.
Problem Network Flow (auch bekannt als „Problemnetzwerk-Fluss“ oder „Problemlösungs-Netzwerk“) ist ein Ansatz zur Analyse und Lösung komplexer, miteinander verbundener Probleme. Die zentrale Idee ist, dass viele Probleme nicht isoliert auftreten, sondern Teil eines Netzwerks aus Ursachen und Wirkungen sind. Durch das Verstehen dieses Netzwerks können Lösungen entwickelt werden, die nicht nur Symptome behandeln, sondern das Problem an seiner Wurzel angehen.
Fazit
Zusammengefasst ist der Problem Network Flow ein kraftvolles Werkzeug, das hilft, Probleme ganzheitlich zu betrachten und systematischere, nachhaltigere Lösungen zu entwickeln.
Der Unterschied zwischen Innovation und Erfindung liegt vor allem im praktischen Nutzen und der Anwendung:
Erfindung bezeichnet die erstmalige Schaffung von etwas völlig Neuem – sei es eine Idee, Technologie oder ein Konzept, das es zuvor nicht gab. Sie fokussiert sich auf den kreativen Akt, etwas Ursprüngliches zu entwickeln. Häufig bleibt eine Erfindung jedoch theoretisch oder wird lediglich in kleinem Rahmen getestet.
Innovation geht über die Erfindung hinaus, indem sie diese erfolgreich umsetzt und in einen praktischen, nutzbaren Kontext integriert. Sie zielt auf die Anwendung und Verbreitung einer Idee ab, sodass sie Wert und Nutzen für Menschen oder Organisationen schafft. Innovation bedeutet, eine Erfindung marktreif zu machen oder Prozesse so zu verändern, dass sie konkrete Vorteile bringen.
Kurz gesagt: Eine Erfindung ist der Ursprung einer neuen Idee, während Innovation den Prozess beschreibt, diese Idee nutzbar und wertvoll zu machen. Eine Erfindung wird erst dann zur Innovation, wenn sie wirtschaftlich erfolgreich ist – sprich, wenn sie den Break-even erreicht. Ab diesem Zeitpunkt ist sie nicht mehr als Innovation zu betrachten, sondern gilt als etabliert. Nach unserer Definition ist eine Innovation daher äußerst kurzlebig!
»Wir öffnen Ihnen die Tür zu innovativem Denken«
Thomas Nagel
Inventdoors Gründer